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Sonntag, 9. Oktober 2011

Tränenalarm - Endlich Herbst Teil 1

Zwiebelkuuuuuuchen! Typisch Herbstlich mit einem Glas Federweißer. Manche lieben ihn, manche hassen ihn.

Hier zeig ich euch wie ich ihn gemacht habe:
Zutaten 
 1. Also ich habe eine Fertigbackmischung genommen. Ist zeitsparender, aber wirklich nicht verwerflich. Einfach die Backmischung mit Öl und Wasser zu einem glatten Teig rühren. Die Hände und das Brett ordentlich mit Mehl bestreichen, sonst gibts ne Sauerei. Dann den Teig nur noch mal kurz durchkneten und 5 min. ruhen lassen. Später auf ein eingefettetes Blech ausrollen.
 2. Soo jetzt der schlimme Part! 1kg Zwiebeln schälen und klein schneiden. Tipp: Keine Gemüsezwiebeln (die extra großen), sondern normale Zwiebeln benutzen. Und wenns geht, eine Taucherbrille anziehen, der Zwiebelsaft ist schrecklich in den Augen.
3. Danach ca. 150g Speck und das Kilo Zwiebeln ordentlich anbraten und schon mal ein bisschen Kümmel dazu geben.
 4. Während Zwiebeln und Speck anbraten, kann die Mischung gemacht werden. 3 Eier und 200ml Sahne verquirrlen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kümmel würzen. Ich habe noch 1 großzügigen TL Creme fraîche untergerührt, ist aber nicht unbedingt nötig oder sticht besonders heraus.
 5. Erst die Zwiebeln und den Speck auf dem Teig verteilen. Danach die Ei-Sahne-Mischung drüber geben. Keine Angst wenn es zu viel ausschaut, das stockt ganz schnell und überschwemmt den Teig nicht.
 6. Jaaa und nach 1 Stunde bei 150 Grad Umluft kann der leckere Zwiebelkuchen serviert werden!
Bon Appétit ♥

Freitag, 10. Juni 2011

Tortillas :D

Einfach aber umwerfend lecker schmecker!!
Tortillas ganz einfach selbst machen geht schnell und erinnert an das gute mexikansiche Restaurant was man so kennt.


1. Ausnahmsweise Gemüse aus der Dose, Créme fraîche, sowie die benötigten Tortillaplatten sind am wichtigsten. Fleisch kann bei belieben natürlich noch hinzugefügt werden.

2. Einfach das Dosengemüse abgiesen, Fleisch sowie Zwiebeln und Paprika klein schneiden und ordentlich anbraten. Dazu dann etwas Paprikapulver geben und gut würzen. Anschließend mit Tomatensoße vermischen. Tipp: Nicht zu viel Soße. Die Zutaten sollen nicht in der Soße schwimmen ;)


3. Dann kann auch schon belegt werden. Einfach die Tortillas kurz in der Pfanne erwärmen, damit sie etwas knusprig werden, mit créme fraîche bestreichen und etwa 2 EL Füllung darauf geben.

4. Und schon können die Leckerbissen gerollt werden. Am besten erst unten einklappen und dann die Seiten zuklappen.

5. Das wird ungefähr 4 bis 5mal wiederholt bis man kein Platz in der Auflaufform mehr hat. Zuletzt einfach noch ein bisschen Füllung über die Tortillas geben, mit Käse bestreuen und 10-15 Minuten im Ofen backen lassen.


Sehr tolles Gericht, wenn man nach der Arbeit keine große Lust hat zu kochen und auch ein schnelles Gericht, wenn man mal keine Idee hat.


In diesem Sinne viel Spaß beim Nachkochen und bis bald ♥





Dienstag, 22. Februar 2011

Kochen wie die italienische Hausfrau

Endlich habe ich wieder gekocht. Und zwar Lasagne à la Poletto.
Das Rezept ist originell und trotzdem einfach, variabel und super lecker!

Als erstes habe ich 800g Hackfleisch portionsweise mit einem Stück Tiroler Speck angebraten.
Dann alles wieder zusammen in den großen Topf gegeben und mit 400ml Wein abgelöscht. Damit es nicht nur eine fade Hackfleischsoße wird, werden klein geschnittene Karotten, Sellerie, Schalotten und gepresster Knoblauch mit angebraten. Zwischendurch habe ich es mit Salz, sowie mit einer Gewürzmischung aus Zimt und Pfeffer gewürzt, die einen guten Geschmack gegeben hat. Danach wird Tomatensauce bzw. geschälte Tomaten mit Saft dazugegeben, um auch einen Tomatengeschmack zu bekommen. Das wird eine Stunde köcheln gelassen.
Zwischendurch habe ich Ricotta mit Milch verrührt und mit Knoblauch, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Außerdem werden für die Zwischeneinlage Auberginen gegrillt/ angebraten und Fleischtomaten klein geschnitten. Tipp: Nicht zu viel Öl in die Pfanne, wenn die Auberginen angebraten werden, denn diese saugen es wie ein Schwamm ein. Also die Pfanne lieber nur mit Öl bestreichen ;)
Dann gehts auch schon ans schichten. Erst die fertigen Lasagneplatten, dann die Hackfleischsauce (übrigens im Originalrezept mit Lammhack), danach die Auberginen sowie Tomaten, die Ricottamischung und Käse. (Wahlweise Pecorino oder Parmesan. Ich hatte eine Mischung von geriebenem Käse und Parmesan). Zweimal wiederholen und mit Hackfleisch, Ricotta und Käse enden.
Tipp: Die Portion reicht für 6 Personen, also wie ich Leute einladen, die mitessen und genießen ;)
Achja und nicht auf den Zimt verzichten! Der drängt sich nicht auf und schmeckt im Fleisch edel und zart...wenn man ihn so minimal einsetzt wie man sollte.
Viel Spaß beim Nachkochen und bis bald ♥








Samstag, 11. Dezember 2010

Himmel und Erde küssen die Jakobsmuscheln 2











Die Bilder von letzen Sonntag. Naa wem läuft das Wasser im Mund zusammen?





Himmel und Erde küssen die Jakobsmuscheln

Meine Güte der wöchentliche Stress lässt mich ganz hinterher hinken. Letzten Sonntag gab es das volle Schlemmerprogramm. Zur Vorspeise gab es Kartoffelcremesuppe mit Lachs, zur Hauptspeise Jakobsmuschel mit Tagiatelle und Orangenschaum und zum Nachtisch Bratapfel.

Dieses Mal habe ich alles gut vorbereitet und als erstes die Kartoffelcremesuppe mit Kräuterkäse gemacht. Die Lachsstückchen habe ich ganz am Ende in die heiße Suppe gegeben, in der sie gegart sind. Während der Suppenkocherei habe ich den Orangenschaum gequirrlt. Die Soße bestand aus Orangensaft/abrieb, Weißwein, Eiern und Gewürzen. Alle Zutaten wurden solange über dem Wasserbad geschlagen, bis die Soße schaumig wurde. Leider war die Suppe viel zu bitter und ich habe mit Zucker und Sahne nachgeholfen, damit mir der Geschmack zusagte!

Nach dem Essen der Vorspeise habe ich die Nudeln ins Wasser gegeben, die Suppe nochmal aufkochen lassen und die Jakobsmuscheln in Butterschmalz angebraten. Sie haben einen sehr leckeren Geschmack und Geruch gehabt und ich habe sie nach dem Braten nur mit Meersalz gewürzt.

Die etwas älteren Äpfel habe ich mit Mandelstückchen, Zitronenabrieb, Lebkuchen und Zimt gefüllt. Bei hoher Temperatur wurden die Äpfel gebacken, wobei ich vorher noch Butterflöckchen und Honig über jeden Apfel gegeben habe. Dazu gab es selbstgemachte Vanillesoße aus Milch, Eiern, dem Mark einer Vanilleschote und Zucker, die ich am Ende bis auf den letzten Tropfen ausgeschleckt habe, weil sie sooo toll geschmeckt hat.
Bilder im Post 2

Samstag, 4. Dezember 2010

Back to Basics 1

Risotto ....
Ein Gericht das viel Geduld braucht, aber sehr gut schmeckt, wenn alles richtig funktioniert hat.
Deshalb habe ich mich an einem Risotte versucht.
Zutaten: 200g Risottoreis, 1/8 l Weißwein, 20g Butter, eine Zwiebel, 500 ml Fleischbrühe- in meinem Fall Hühnerbrühe und ein bisschen Parmesan.
1. Zwiebel in Butter andünsten
2. Reis dazugeben und anbraten, bis Körner glasig sind
3. Mit Weißwein ablöschen
4. Nach und nach unter Rühren die Brühe hinzugeben (kleine Flamme/wenig Hitze)
5. Am Ende noch ein bisschen Parmesan und Butter dazugeben

TIPP: Den letzten Schuss Brühe nur noch mal kurz unterrühren und dann das Risotto schon vom Herd nehmen, dann wird es ,,schlotziger", wie man so gerne sagt.
Die Körner sollten außerdem noch bissfest sein, bei diesen Mengenangaben ist dass aber der Fall.


Sonntag, 21. November 2010

Fein wars 2

Auf die Profiterols folgten die Entenbrust und die Beilagen.
Als erstes habe ich die Entenbrust gewaschen, trocken getupft und die Haut eingeschnitten. Danach habe ich die Brust in Butterschmalz auf der Hautseite knusprig angebraten und dann weiter auf der Fleischseite anbraten lassen. Die Entenbrust habe ich dann im Ofen bei 120 Grad 20 Minuten weiter garen lassen. Für die geplante Orangensauce habe ich etwas Bratfett der Ente mit Wein und Wasser abgelöscht und kochen lassen. In einem anderen Topf habe ich Zucker karamelisieren lassen und dies mit Orangenessig abgelöscht. Danach habe ich das Zucker-Essiggemisch mit Orangensaft aufgefüllt und mit der Rotweinsoße zusammengeschüttet.
Zur Beilage gab es Rosenkohl, den ich in ein bisschen geschmolzener Butter und angerösteten Pinienkerne geschwenkt habe und Kartoffelnudel.
Als Resüme muss ich sagen das mein Zeitmanagment nicht das beste war, doch es hat sehr gut geschmeckt und die Säure der Soße hat gut zu dem Fleisch gepasst.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachkochen

Samstag, 20. November 2010

Was gabs eigentlich am Wochenende?






Mein erstes Mottowochenende stand unter dem Stern der Chinesischen Küche... hier die Bilder von letzem Sonntag.















Was gabs eigentlich am Wochenende?

Auch letztes Wochenende gab es natürlich etwas Gekochtes von mir. Nämlich die angekündigten Frühlingsrollen und dazu eine Sauer-Scharfe Chinesische Suppe mit Garnelen. Leider kann ich erst heute davon berichten, da mich die Schule aufgehalten hat.

Die Suppe gab es als Geschmacksexplosion zur Vorspeise. 800ml Gemüsebrühe wurde mit Zitronengraspaste gekocht und ziehen gelassen. Danach habe ich klein geschnittene Pilze, Karotten und Zuckerschoten dazugegeben und alles für ein paar Minuten garen lassen. Danach wurden die Garnelen dazugegeben und für weitere 8 Minuten garen gelassen. Natürlich musste ich die Suppe noch ordentlich würzen und abschmecken um den asiatischen Geschmack zu bekommen. Dafür habe ich Fischsoße, Sojasoße, noch etwas Zitronengraspaste, rote Currypaste und den Saft einer Limette dazugegeben. Tipp: Die Zitronengraspaste verkocht relativ schnell und verliert Geschmack!! Deshalb nicht zu wenig verwenden.
Meine Esser haben die Suppe geliebt, auch die Schärfe war angehnem.

Die Frühlingsrollen haben mich einige Nerven gekostet. Die Füllung bestand aus Mais, Karotten, Broccoli und Pilzen. Das Gemüse habe ich in ein bisschen Currypaste im Wok angegart und dann gings ans Füllen. Die Reispapierblätter mussten in Wasser eingeweischt werden und zwei übereinander konnten daraufhin gefüllt werden. Tipp: Höchstens einen EL Füllung auf das Papier geben, sonst wird es definitiv zu schwer einzurollen.
Das Öl im Wok (Erdnussöl) habe ich richtig heiß werden lassen und die zusammengerollten Frühlingsrollen im heißen Öl braun brutzeln lassen. Leider habe ich die Röllchen einfach so in den Wok gegeben und der Teig ist am Boden angebacken. Also musste ich mir mit einer Kelle helfen und die Rollen im heißen Öl festhalten.
Es war ein Versuch wert, ganz zufrieden war ich mit den Rollen allerdings nicht, obwohl ich froh war das sie nicht aufgegangen sind!
Bilder im nächsten Post ;)

Montag, 8. November 2010

Das Schwein hat sich im Senf gewälzt2




Alles mal anders herum, erst das Endresultat und zuletzt meine verwendeten Zutaten.
Sieht das Fleisch nicht mega aus?

Das Schwein hat sich im Senf gewälzt

Für dieses Wochenende habe ich mir ein schönes Gericht ausgesucht. Ich habe alles aus verschiedenen Rezept Ratgebern ausgesucht und zusammengestellt.
Es gab: Schweinefilet in Senfkruste mit Championsoße und selbstgemachten Spätzle!!

Ich hatte ganz schön meine Last mit den Spätzle. Sie sind mir beim ersten Mal ohne richtiges Spätzlewerkzeug etwas zu groß geworden und ich hatte Probleme beim Teig abzuschmecken.
Aber sie haben nach Spätzle geschmeckt und alle waren stolz dass ich sie wenigstens halb hinbekommen habe. Das Grundrezept findet man auf folgender Seite, von der auch ich das Rezept verwendet habe: http://www.spaetzle.de/

Das Schweinefilet wurde scharf mit Butterschmalz angebraten und dann bei 175° Grad für zwanzig Minuten weiter im Ofen gegart. Fünf Minuten vor Ende habe ich das Filet mit einer Senfkruste bestrichen. Dafür einfach 1 Ei, 1 Eigelb, 2 EL Paniermehl, 2 EL Senf und 20g warme Butter verrühren und die Kruste wird richtig toll auf dem Fleisch!

Die Championsoße habe ich einfach nach Kopf gemacht: Zwiebel und Knobi plus den Pilzen abgebraten, mit Weißwein abgelöscht und mit Gemüsebrühe aufgefüllt. Ein bisschen Soßenbinder hat alles ein bisschen dicker gemacht und Salz und Pfeffer haben alles fein gewürzt.
Kann ich nur emfehlen ;) Bilder folgen im zweiten Post
Liebe Grüße und viel Spaß beim Selbstkochen

Sonntag, 31. Oktober 2010

Aus Resten mach Gold

Da ich nur am Wochenende Zeit fürs aufwändige Kochen habe, bereitete ich mein Gericht gestern zu. Ich hatte eigentlich Lust auf was richtig Feines, aber das Budget gab nicht allzu viel her und ich musste drei Putenbrüste aufbrauchen. Also kochte ich: ,,Chinatopf mit Hähnchen und Garnelen". Mein Titel spielt darauf an, dass mir einige Zutaten fehlten und ich das Gericht auch nicht sonderlich aufregend fand.
Meine Zutaten waren:

Erst wird dass Gemüse ca. 3-4 Minuten angebraten, dann das Fleisch mit den Gewürzen und ein bisschen Speisestärke und zum Schluss die Garnelen. Ich habe alles ordentlich mit Cayennepfeffer und Chili abgeschmeckt und mir etwas ausgedacht, um das Gericht etwas aufzupeppen. Ich habe einfach ein paar Cherrytomaten karamelisiert und zum Schluss über das Gericht gegeben. Die Soße bestand aus Gemüsebrühe, Sojasoße, Speisestärke und Sherry und wurde zum Schluss zu allen Zutaten im Wok dazugegeben.
Fazit: Die leichte Schärfe und die Süße der Tomaten hat meinen Essern geschmeckt. Auf die Bambussprossen und den Sesam konnte verzichtet werden. Mir allerdings war es zu leicht gewürzt, denn ich wollte bei einem ,,Chinatopf" eigentlich etwas mehr Schärfe haben, was allerdings nicht jedem schmeckt und deshalb ist es in Ordnung so. Als Beilage gab es Reis, der das nächste Mal nicht mehr so batzig sein sollte ;)
Liebe Grüße und viel Spaß beim Selbstkochen