Sonntag, 16. Januar 2011

Ein Besuch in der Kleinmarkthalle Frankfurt am Main

Für alle die gerne auf Märkte gehen oder gerne Lebensmittel einkaufen, die es nicht überall zu kaufen gibt die sollten sich unbedingt mal durchringen und in die Kleinmarkthalle nach Frankfurt gehen. Link hier!
Es gibt dutzend Stände mit Obst, Gemüse, Käse oder Gewürzen. Außerdem Stände mit italienischen oder persischen Spezialitäten. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und meine Eltern dazu überredet gaaanz viel einzukaufen!!

Unsere Ausbeute zeige ich auf dem Bild unten:
Wir haben gutes Olivenöl, Wasabinüsse vom Perser, Fenchel, Granatapfel, 3 Passionsfrüchte, Pancetta, frischen Feldsalat, 500g selbstgemachte Ravioli, 3 Scheiben schwarzen Trüffel und eine Trüffel- Steinpilzpaste gekauft!


Abends gabs dann Feldsalat mit Pancetta und danach die Ravioli mit zerlassener Butter und gehacktem Trüffel! Zum Nachtisch leckere Passionsfrucht für mich und Wasabinüsse für die anderen. Tipp: Wasabinüsse sind garnicht so schlimm wie man denkt. Die Süße der Nuss kommt schnell durch und lässt die Schärfe des Wasabi abklingen.

Weihnachten war Völlerei

Kennt ihr das? Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe und Besinnlichkeit, sondern auch ein Fest des Schlemmens ohne Gewissen!!
Die Feiertage voller Essen ziehen sich weiter in die nächsten Ferien- oder Urlaubstage. Es wird auf der Couch gelegen, egal welcher Film läuft, er wird geschaut und nebenbei wird genascht und genascht.
Unser 24ster war sehr familiär, lustig und gutes Essen gab es auch ;)


Erst gab es eine gute Suppe mit Nudeln, Karotten, und Rindfleisch, danach

einen Truthahn mit Rotkohl und Klößen.
Denn Nachtisch hatten meine Mutter und ich gemacht: Marzipanmousse mit selbstgemachter Schokosoße und Mandeln in kleinen Gläschen serviert.
Am 25sten gab es Rumpsteaks mit Broccoli und Kartoffelgratin, was auch sehr gut war. Und am 26 gab es Reste sowie Kleinigkeiten und Naschereien.
Ich habe sogar Wiener Schoki von Demel geschenkt bekommen, welche mir nicht so gut geschmeckt hat, aber den anderen geschmeckt hat.


Die Faulheit lähmt das Kochen

Jaa schon seit den Weihnachtstagen ist es still geworden hier bei mademoisellekocht. Aber es ist nicht so, dass der Blog vergessen ist...Nein, ich habe nur entweder keine Zeit oder keinen Nerv zu kochen. Das heißt es gibt nicht viel zu berichten. Doch reflektiere ich die letzten Wochen gab es schon einiges was ich zu berichten habe und deshalb bombadiere ich euch etwas später aber trotzdem noch mit Liebe von den letzten Erlebnissen zum Thema kochen :)

Liebe Grüße und viel Spaß beim selbst Kochen

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Geduldsprobe zum Glück

Am Ferientag Numero 3 gab es einen Salat mit gedünsteten Champions, karamellisierten Tomaten und Cranberrydressing sowie selbstgemachte Spinatravioli mit Ricotta/Schinkenfüllung.

Jaa ich habe ohne Nudelmaschine und mit wenig Geduld Ravioli gemacht. Die Zubereitung des Teigs war simpel, die Teigverarbeitung um einiges schwerer:
1. 1 Ei, 300g Mehl, Salz, Öl und 150g TK Spinat verkneten bis ordentlicher Teig entstanden ist

2. 1 Stunde ruhen lassen (Zimmertemperatur)

3. Danach dünn ausrollen - am besten auf Klarsichtfolie

4. Mit Gläserrand Kreise ausstechen und auf einem Brett die Kreise glatt drücken - Vorsicht der Teig kann sehr stark kleben bleiben

5. Für die Füllung 200g gekochten Schinken mit 150g Ricotta zermixen, mit Sahne und Parmesan verrühren und mit Pfeffer abschmecken. Zwei Knobizehen verdrücken und unterrühren
6. Jetzt können die Teigtaler mit einem kleinen TL Füllung gefüllt werden. Dazu die Füllung in die Mitte geben, eine Seitedes Teigs umklappen und die Kanten fest zusammen drücken
Tipp: Mit einer Gabel die Kanten festdrücken, sieht schöner aus

Der fertige Salat!
7. Bei kochendem Salzwasser 12 Minuten kochen lassen
Ich empfehle es auszuprobieren, denn so einfach ist es garnicht aber macht Spaß, wenn man an kochen Spaß findet. Ich war sehr positiv von den Ravioli überrascht und die Füllung hat gut geschmeckt.
Liebe Grüße und Frohe Weihnachten ♥

Montag, 20. Dezember 2010

Mademoiselle schlemmt gerne

Gestern war ich auf einem 70sten Geburtstag eingeladen, auf dem es ein leckeres 4-Gänge Menü zu essen gab. Es wurde in einer ortsansäßigen Gaststätte gefeiert und ich muss ein Kompliment aussprechen.

Zur Vorspeise gab es Broccolicremesuppe mit Mandeln und Sahnehäubchen mhhhh
Danach folgte ein Feldsalat mit einem leckeren Dressing und Spielereien

Zum Hauptgang gab es Gänsebrust und Keule mit Soße und Beilagen. Sehr schmackhaft. Ich habe mir noch extra Preiselbeeren bestellt, da ich das mit Fleisch sehr gerne esse.

Der Nachtisch war schwer und mit extra Sahne, aber hat auch sehr gut geschmeckt ;)
Mama hat sich am Fleisch satt gegessen, was wirklich zauberhaft war!
Liebe Grüße

Samstag, 11. Dezember 2010

Himmel und Erde küssen die Jakobsmuscheln 2











Die Bilder von letzen Sonntag. Naa wem läuft das Wasser im Mund zusammen?





Himmel und Erde küssen die Jakobsmuscheln

Meine Güte der wöchentliche Stress lässt mich ganz hinterher hinken. Letzten Sonntag gab es das volle Schlemmerprogramm. Zur Vorspeise gab es Kartoffelcremesuppe mit Lachs, zur Hauptspeise Jakobsmuschel mit Tagiatelle und Orangenschaum und zum Nachtisch Bratapfel.

Dieses Mal habe ich alles gut vorbereitet und als erstes die Kartoffelcremesuppe mit Kräuterkäse gemacht. Die Lachsstückchen habe ich ganz am Ende in die heiße Suppe gegeben, in der sie gegart sind. Während der Suppenkocherei habe ich den Orangenschaum gequirrlt. Die Soße bestand aus Orangensaft/abrieb, Weißwein, Eiern und Gewürzen. Alle Zutaten wurden solange über dem Wasserbad geschlagen, bis die Soße schaumig wurde. Leider war die Suppe viel zu bitter und ich habe mit Zucker und Sahne nachgeholfen, damit mir der Geschmack zusagte!

Nach dem Essen der Vorspeise habe ich die Nudeln ins Wasser gegeben, die Suppe nochmal aufkochen lassen und die Jakobsmuscheln in Butterschmalz angebraten. Sie haben einen sehr leckeren Geschmack und Geruch gehabt und ich habe sie nach dem Braten nur mit Meersalz gewürzt.

Die etwas älteren Äpfel habe ich mit Mandelstückchen, Zitronenabrieb, Lebkuchen und Zimt gefüllt. Bei hoher Temperatur wurden die Äpfel gebacken, wobei ich vorher noch Butterflöckchen und Honig über jeden Apfel gegeben habe. Dazu gab es selbstgemachte Vanillesoße aus Milch, Eiern, dem Mark einer Vanilleschote und Zucker, die ich am Ende bis auf den letzten Tropfen ausgeschleckt habe, weil sie sooo toll geschmeckt hat.
Bilder im Post 2